Lammzeit !!! Die ersten Lämmer sind geboren.

 Unsere Shropshire Schafe 

 

 

 

Aktuelles

Wir haben dieses Jahr 2017 vollen Zuchterfolg mit unseren Lämmern. Alle sind gesund und munter. Es gab keine Komplikationen und das ist uns das wichtigste.

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Gerne nehmen wir schon Anfragen für unsere Lämmer entgegen. ( Bitte nur seriöse Halteranfragen ) 

 

 

 Geschichte

Im 19. Jahrhuntert    beginnt die Geschichte des Shropshire Schafes in der englischen Grafschaft Staffordshire und Shropshire. In dieser rauen Gegend hatte die Schafhaltung schon immer einen große Bedeutung.

Die Rasse Shropshire wurde damals durch die Einkreuzung von Southdown in Lokalrassen herausgezüchtet. In geringen Umfang wurden auch die beiden Rassen Cotswold und Leicester verwendet. Es wurde nach einen streng festgelegten Typen gezüchtet, sodaß das Shropshire Schaf bald vereinheitlicht war.

Im Jahr 1845 wurde das Schaf auf der "Royal Show" erstmals in England ausgestellt und 37 Jahre später, 1882 wurde der    Shropshire Zuchtverband gegründet, ein Jahr später ist ein Herdenbuch  für diese Rasse eingerichtet worden. Von England aus wurde das Schaf in großer Zahl in alle wichtigen    schafhaltenden Länder exportiert. Bereits 1889 begann die Herdebuchzucht mit Shropshire in der USA und im Jahre 1947 konnte bereits über eine Million Tiere weltweit registriert werden! 

 Merkmale 

Das Shrophshire-Schaf ist ein mittelgroßes, wüchsiges Fleischschaf mit einem langen, tiefen Rumpf und breitem Rücken. Das reinweiße Vlies weist eine dichte -Wolle auf. Unbehaarte Körperteile sind dunkelbraun. Der häufig bis in die Stirn und an die Backen bewollte Kopf, aufgesetzt auf kurzem, kräftigem Hals, ist mit schwarzen Stichelhaaren besetzt und hornlos. Die kräftigen Beine haben straffe Fesseln und feste Klauen. 

Böcke erreichen eine bis zu 80 Zentimeter und wiegen dann etwa 120 Kilogramm. Mutterschafe sind bis zu 75 Zentimeter groß und erreichen ein Gewicht von 85 Kilogramm und darüber. Die Schafe gelten als gute Fleischrasse. Sie liefern jährlich etwa 2,5 bis 3,5 Kilogramm Wolle. In der wird das Shropshire-Schaf vor allem zur Pflege von Nadelbaumkulturen eingesetzt, die es nicht verbeißt. 

Wegen ihrer robusten Konstitution und großen Anpassungsfähigkeit sind Shropshire-Schafe zunehmend gefragt. Auch bei sehr kargem Futterangebot können sie aufgrund ihrer sehr guten Grundfutterverwertung noch hohe Leistungen erbringen. 

Das Shropshire-Schaf besitzt eine gute Fruchtbarkeit, belegt durch konstant hohe Ablammquoten um 160 %. Die ausgeprägte Mütterlichkeit und gute Milchleistung sind Gewähr für wüchsige Lämmer. Im Verhalten ist es ruhig, wodurch das Herdenmanagement erleichtert wird. Bei langer Brunstsaison ist die Erstbelegung bereits ab 8 bis 10 Monaten möglich.

Shropshire-Lämmer sind schnellwüchsig. Sie können bereits mit 90 bis 120 Tagen die Schlachtreife bei einem Schlachtgewicht von 18 bis 22 kg erreichen. Sie weisen gute Schlachtkörper mit ausgeprägter Bemuskelung auf.

Trendwende

Eine Trendwende setzte Anfang der 1990er Jahre ein. Man entdeckte eine einzigartige Eigenschaft der Shropshire-Schafe. Sie verbeißen keine Koniferentriebe im Gegensatz zu allen anderen bekannten Schafrassen. Eine Erfolgsgeschichte begann und hält bis heute an: In Weihnachtsbaumkulturen werden Shropshire-Schafe zur Kulturenpflege eingesetzt. Reinrassige Shropshire-Schafe haben bewiesen, dass sie sowohl Nadelgehölzplantagen als auch Obstbaumkulturen zuverlässig beweiden, ohne die Triebe der Koniferen zu verbeißen oder die Rinde der Obstbäume zu schälen. Unterstützt wird diese wertvolle Eigenschaft über ein speziell abgestimmtes Weidemanagement. Sie halten das Gras zwischen den Tannen kurz und sichern damit ausreichende Wachstumsbedingungen für die kleinen Tannen. 

 

Das zeichnet das Shropshire Schaf besonders aus: 

Diese Schafrasse ist sehr robust und sehr einfach zu halten.

Sie sind sehr ruhig und brav.

Die Schafe sind ein kostengünstiger und zuverlässiger Rasenmäher.

Durch diese Schafe entwickelt sich eine sehr dichte Grasnarbe, Unkraut hat daher keine Entwicklungsmöglichkeit mehr.

Die Nährstoffe bleiben auf den Weiden voll erhalten.

Durch ihre Ruhe sind sie besonders bodenschonend.

Es entstehen weniger Schäden durch Mäuse in den Gärten.

Diese Schafe haben ein sehr freundliches Wesen.

Die Lämmer haben ein besonders schmackhaftes Fleisch.

Besonders geeignet für Obstgärten und Christbaumkulturen, da sie nur das Gras fressen. Die Kulturen selbst werden jedoch nicht geschädigt.

Diese Rasse benötigt kein Kraftfutter, die Weide alleine reicht aus.

Es ist kein komplizierter Stall notwendig, ein einfacher Unterstand genügt.

 

Zuchtbock Samson

Unser Bock Samson ist im März 2016 zu uns gekommen und soll in Zukunft die Nachzucht sichern.

 

 

 

 

Unsere Auen

Die 5 Auen sind seit Anfang 2015 bei uns und werden zur Landschafts und Kulturpflege eingesetzt. Natürlich sind sie auch langfristig dazu gedacht, den Bestand zu sichern.